Meine Kanzlei betreut Sie in allen Rechtsfragen, mein Schwerpunkt ist jedoch das Verkehrsrecht im weitesten Sinne.

Schadensregulierung nach Verkehrsunfall

Wer zahlt nach einem Unfall? Als Zahlungspflichtige kommen grundsätzlich in Betracht:

  • Ihr Unfallgegner: Als Beteiligter eines Verkehrsunfalls können Sie gegen den Unfallgegner Ansprüche geltend machen.
  • Die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners. Diese zahlt auch die Rechtsanwaltskosten, soweit der Unfall vom Gegner verursacht wurde
  • Ihre Kaskoversicherung: Wenn Sie kaskoversichert sind, spielt die Frage, inwieweit der/die Unfallgegner oder Sie den Unfall zu verschulden hatten, für Sie eine nur untergeordnete Rolle.
  • Ihre Haftpflichtversicherung: Ihre Haftpflichtversicherung ersetzt die Schäden des Unfallgegners – aber nur dann, wenn Sie ein (Mit-)Verschulden trifft.
  • Ihre Rechtsschutzversicherung: Die Kosten Ihres Rechtsanwalts für die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen und eventuelle Prozesskosten übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung.

Lassen Sie sich von uns beraten! Lesen Sie hier, was Sie nach einem Unfall beachten sollten

Ordnungswidrigkeiten

Ordnungswidrigkeiten oder Bußgeldverfahren kann für Sie bedeuten:

  • Zahlung eines Bußgeldes
  • Fahrverbot für 1 bis 3 Monate
  • Punkte im Verkehrszentralregister Flensburg
  • Führung eines Fahrtenbuches.

Ablauf eines Bußgeldverfahrens: Das behördliche Bußgeldverfahren
unterteilt sich in folgende Abschnitte:

  • Ermittlungsverfahren
  • Anhörung des Betroffenen
  • Erlass des Bußgeldbescheids
  • Einspruch des Betroffenen (evtl.)

Wird gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch eingelegt, so setzt sich das Verfahren fort:

  • Weiterleitung an das zuständige Amtsgericht
  • Hauptverhandlung
  • Urteil des Amtsgerichts
  • ggf. Rechtsbeschwerde
  • Entscheidung des Oberlandesgerichts

Bis zu welchem dieser einzelnen Abschnitte das Verfahren geführt wird, hängt davon ab, was Sie oder die zuständigen Behörden tun.

Verkehrsstrafrecht

Beispiel: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Unfallflucht speziell bei Parkplatzschäden wird oft auf die leichte Schulter genommen. Das ist falsch, denn Unfallflucht wird hart bestraft. Es drohen nicht nur empfindliche Geldstrafen, sondern auch der Entzug der Fahrerlaubnis (wenigstens 6 Monate) und der Verlust des Haftpflicht-Versicherungsschutzes. Hinzu kommen 7(!) Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg.

Als weitere Straftaten kommen u. a. in Betracht:

  • Alkohol und Drogen
  • Fahrlässige Körperverletzung

Folgen können u. a. sein:

  • Entziehung der Fahrerlaubnis
  • Medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU)
  • Jemandem, der sich um die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach vorherigem Entzug bewirbt, kann die Fahrerlaubnisbehörde unter Umständen auferlegen, sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zu unterziehen.